Hallo. Rhonda hier. Die 2026 Emmys standen auch im Zeichen einer Künstlerin, deren Arbeit mehrere Generationen geprägt hat: Dolly Parton. Sally Field und Reba McEntire führten durch eine musikalische Würdigung der Country-Ikone, die am 25. August im Alter von 80 Jahren gestorben war.
Field übernahm die Einleitung. Sie hatte 1989 gemeinsam mit Parton in „Steel Magnolias“ gespielt, an der Seite von Julia Roberts, Shirley MacLaine, Olympia Dukakis und Daryl Hannah. In ihrer Ansprache sprach Field über die lang anhaltende Verbundenheit zu ihrer früheren Kollegin und hob Partons ausgeprägten Humor hervor. Zugleich sagte sie, dass sie damals noch nicht habe erkennen können, welch außergewöhnliche Größe Parton bereits besessen habe.
Field beendete ihre Worte mit einem persönlichen Abschied an ihre Freundin. Danach wurde ein Video gezeigt, in dem Parton ihren Song „Appalachian Memories“ vorstellte. McEntire nahm anschließend in einem glitzernden weißen Kleid die Bühne ein und sang das Stück gemeinsam mit einem Live-Symphonieorchester.
Dass bei der Fernsehveranstaltung ein besonderer Parton-Tribut vorbereitet wurde, hatte Variety bereits vor der Gala berichtet. Produzent Jesse Collins hatte demnach nur wenige Einzelheiten verraten und erklärt, die Verantwortlichen hielten den Inhalt zunächst zurück. Er bezeichnete die geplante Würdigung als sehr schön. Noah Kahan sollte laut Variety anschließend im Abschnitt „In Memoriam“ „Bridge Over Troubled Waters“ vortragen.
Partons Verbindung zu den Emmys war auch vor ihrem Tod eng. Für ihre Leistung im Netflix-Film „Christmas on the Square“ aus dem Jahr 2021 erhielt sie einen Primetime Emmy. Zusätzlich war sie vier weitere Male nominiert. Neben ihrer Country-Karriere und ihren Filmrollen arbeitete Parton auch vielfach für das Fernsehen. Zu ihren Gastauftritten gehörten unter anderem „Designing Women“, „Hannah Montana“ und „The Simpsons“. 2022 moderierte sie gemeinsam mit ihrer Patentochter Miley Cyrus „Miley’s New Year’s Eve Party“.
Über Partons Beisetzung berichtete Page Six drei Tage nach ihrem Tod exklusiv. Dem Bericht zufolge wurde sie in Nashville im privaten Kreis neben ihrem Ehemann Carl Thomas Dean beigesetzt. Dean war im März 2025 im Alter von 82 Jahren gestorben. Partons Cousin Richie Owens schilderte später in der „Today“-Show, dass die Gedenkfeier kurz und sehr klein gehalten worden sei. Nur wenige Angehörige seien eingeladen gewesen. Laut Owens hatte Parton sich eine besonders private Zeremonie gewünscht.
Ihre Schwester Stella Parton sprach anschließend über die letzten Gespräche mit Dolly. In einem Interview mit Gayle King für „CBS Mornings“ sagte sie, ihre Schwester habe als letzte Bitte um ein Gebet gebeten. Stella beschrieb Dolly außerdem als jemanden, der bis zuletzt gearbeitet habe, und erklärte, dass nicht alle Familienmitglieder von ihrer Erkrankung gewusst hätten.
Die Art der Krebserkrankung wurde öffentlich nicht genannt. Stella begründete das damit, dass Dolly diese Information als ihre persönliche Angelegenheit behandelt habe und nicht gewollt habe, dass ihre Fans oder weitere Angehörige sich sorgten. Das ist keine Lücke, die andere für sie füllen müssen. Es ist eine Grenze, die respektiert werden sollte.
Der Tribut bei den Emmys gab Partons Kolleginnen und Kollegen Raum, ihre Kunst und ihre persönliche Bedeutung zu würdigen. Sally Field erinnerte an die gemeinsame Filmgeschichte, Reba McEntire verlieh dem Moment mit ihrer Darbietung eine musikalische Form. Ruhig, sichtbar und ohne unnötiges Spektakel – manchmal weiß eine große Bühne, wann sie leiser werden muss.
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2026 Emmys: Sally Field und Reba McEntire erinnern an Dolly Parton
Bei den 2026 Emmys würdigten Sally Field und Reba McEntire die wenige Wochen zuvor verstorbene Dolly Parton. Field erinnerte an ihre gemeinsame Arbeit, McEntire sang Partons „Appalachian Memories“ mit Orchesterbegleitung.
