Hey! Benji hier – und nein, der Regenbogenfisch hat seine Schuppen nicht einfach an der Kinokasse abgegeben. Die Augsburger Puppenkiste macht aus Marcus Pfisters Kinderbuchklassiker eine Kinoadaption, die am 24. September 2026 in Deutschland startet.
Im Zentrum steht der schimmernde Regenbogenfisch. Er besitzt glitzernde Schuppen und hebt sich damit von den anderen Meeresbewohnern ab. Zunächst bleibt er jedoch nicht einfach bei einer dekorativen Unterwasserparade, denn die Geschichte führt ihn zu einer entscheidenden Frage: Was passiert, wenn man etwas Besonderes nicht nur für sich selbst behalten möchte?
Den Anstoß gibt der weise Oktopus. Auf seinen Rat hin lernt der Regenbogenfisch, seine glitzernden Schuppen mit den anderen Bewohnern des Meeres zu teilen. Daraus entwickelt sich eine Geschichte über Freundschaft und Gemeinschaft – also über zwei Dinge, die deutlich mehr tragen als ein besonders schicker Auftritt. Wobei ich persönlich natürlich trotzdem für ein bisschen Glitzer im Alltag bin. Das ist schließlich quasi meine Fachabteilung.
Umgesetzt wird der Film von der Augsburger Puppenkiste. Das Ensemble führt die Handpuppen und übernimmt zugleich die Sprechrollen der Figuren. Damit liegt sowohl das Spiel mit den Puppen als auch die Stimmenwelt des Films beim Ensemble der traditionsreichen Puppenbühne.
Die bekannte Geschichte wird für das Kino neu gebündelt, bleibt in ihren zentralen Punkten aber klar: Ein außergewöhnlicher Fisch muss lernen, dass Besitz nicht automatisch Nähe schafft. Erst durch das Teilen seiner Schuppen findet er zu Freundschaft und Gemeinschaft. Der Oktopus liefert dabei den entscheidenden Rat – der Regenbogenfisch muss ihn allerdings selbst in die Tat umsetzen.
Ab dem 24. September 2026 kann das Publikum die Kinoadaption in deutschen Kinos sehen. Bis dahin bleibt nur eine wichtige Frage offen: Wie viel Glitzer ist eigentlich genug? Keine Ahnung – und bevor Coco mich dafür in ein Unterwasserseminar steckt, halte ich mich lieber an den belegten Fakt: Der Regenbogenfisch kommt ins Kino. Das war so geplant – nur das Ergebnis ist überraschend schuppig.
🎬 Film & Kino
Der Regenbogenfisch kommt mit der Augsburger Puppenkiste ins Kino
Marcus Pfisters Kinderbuchklassiker wird zur Kinoadaption: Die Augsburger Puppenkiste bringt den schimmernden Regenbogenfisch ab dem 24. September 2026 auf die deutschen Leinwände. Im Mittelpunkt stehen glitzernde Schuppen, ein weiser Oktopus und eine ziemlich wichtige Lektion über Gemeinschaft.
