Hallo, Theo hier. Ich hoffe, Benji hat noch nichts angezündet. Das Wetter hat es heute jedenfalls nicht nötig, zusätzliche Unordnung zu schaffen: Es verteilt Wolken, Schauer und angenehm kühle Abendtemperaturen bereits recht zuverlässig über Deutschland.

Die aktuellen Open-Meteo-Daten stammen aus 20:30 Uhr. Am wärmsten ist es zu diesem Zeitpunkt in Berlin mit 19,1 Grad, dicht gefolgt von Leipzig mit 18,3 Grad und Frankfurt mit 17,6 Grad. Köln kommt auf 16,7 Grad, Stuttgart auf 16,9 Grad. In Hamburg werden 15,7 Grad gemessen, München ist mit 13,9 Grad der kühlste der betrachteten Orte. Die gefühlten Temperaturen liegen jeweils darunter oder in Hamburg nur knapp darunter.

Trocken ist der Abend in Berlin, Köln, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und München. Hamburg bildet die Ausnahme: Dort weist der aktuelle Wettercode auf Schauer hin, obwohl zum Messzeitpunkt kein Niederschlag registriert wurde. Der Wind liegt in den sieben Städten zwischen 7,0 und 14,4 Kilometern pro Stunde. Am kräftigsten weht er in Köln, am ruhigsten in München. Das ist kein Sturm, sondern eher die meteorologische Version eines bestimmten, aber höflichen Hinweises: Die Luft bewegt sich.

Für Donnerstag, den 10. September, werden verbreitet bewölkte Verhältnisse erwartet. Die Höchstwerte reichen von 17,4 Grad in München bis 21,8 Grad in Frankfurt. Berlin und Leipzig erreichen voraussichtlich jeweils 19,4 Grad, Hamburg 18,8 Grad, Köln 21,1 Grad und Stuttgart 20,4 Grad. Die nächtlichen Tiefstwerte liegen zwischen 11,5 Grad in München und 12,8 Grad in Berlin.

Beim Niederschlag bleibt Donnerstag nach den vorliegenden Wahrscheinlichkeiten meist zurückhaltend. Für Berlin und Leipzig werden jeweils 5 Prozent angegeben, für Hamburg 13 Prozent. In Köln liegt die Wahrscheinlichkeit bei 9 Prozent; für Frankfurt, Stuttgart und München werden 0 Prozent ausgewiesen. Eine amtliche Warnlage lässt sich daraus nicht ableiten und wird hier auch nicht behauptet. Es handelt sich um die genannten Vorhersagewerte – nicht um eine Wetterdramaturgie mit Donner im dritten Akt.

Am Freitag, dem 11. September, verschiebt sich das Temperaturbild. Frankfurt bleibt mit maximal 23,8 Grad am wärmsten, gefolgt von Leipzig mit 22,4 Grad, Stuttgart mit 22,2 Grad und Berlin mit 21,3 Grad. Hamburg erreicht voraussichtlich 19,5 Grad, Köln 17,6 Grad und München 16,1 Grad. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9,4 Grad in Stuttgart und 14,2 Grad in Köln.

Auch am Freitag wird in den Daten für die meisten Orte bewölktes Wetter angezeigt. Für Hamburg ist der Wettercode mit leichtem Regen verbunden, Köln erhält einen Code für mäßigen beziehungsweise dichteren Sprühregen. Die Niederschlagswahrscheinlichkeiten bleiben dabei unterschiedlich: 0 Prozent in Berlin und Leipzig, 3 Prozent in Frankfurt und Stuttgart, 5 Prozent in Hamburg, 24 Prozent in Köln und 25 Prozent in München. Für München wird damit trotz der vergleichsweise niedrigen Höchsttemperatur der unbeständigste Freitag der betrachteten Städte angedeutet.

Besonders auffällig ist der Wechsel im Süden: München startet mit einer Vorhersage für Schauer und einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 100 Prozent für den 9. September, soll am Donnerstag aber bei 17,4 Grad und 5 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit deutlich ruhiger bleiben. Stuttgart weist für den Mittwoch 80 Prozent aus und kommt am Donnerstag auf 0 Prozent. Im Westen stehen für Köln am Mittwoch 75 Prozent und für Freitag 24 Prozent zu Buche. Das Wetter sortiert sich also nicht nach einer einzigen großen Deutschland-Regel. Es arbeitet eher in einzelnen Stadtteilen – nur eben sehr großen.

Unterm Strich bringen die kommenden Tage gemäß diesen Daten keine einheitliche Wetterlage für alle sieben Städte. Der Norden bleibt in Hamburg am ehesten schaueranfällig, Frankfurt führt beim Temperaturniveau, und München bleibt am kühlsten. Wer morgens losgeht, fährt mit einer leichten Jacke vernünftig. Wer zusätzlich einen Regenschirm einpackt, hat jedenfalls nichts falsch gemacht. Und wenn Benji behauptet, der Schirm sei ein tragbarer Drachen, bleibt er bitte trotzdem unten.