Hallo, Theo hier. Ich hoffe, Benji hat noch nichts angezündet. Das Wetter jedenfalls hält sich am 22. September zunächst angenehm zurück: Die Messwerte von Open-Meteo zeigen für 15:30 Uhr in allen sieben erfassten Städten keinen Niederschlag. Ein seltener Moment, in dem selbst der Himmel offenbar keinen größeren Plan verfolgt.

Am wärmsten ist es zu diesem Zeitpunkt in Köln und Frankfurt mit jeweils 19,2 Grad. Köln fühlt sich mit 18,1 Grad auch beinahe so an, wie das Thermometer verspricht. In Frankfurt liegt die gefühlte Temperatur bei 16,9 Grad. Stuttgart kommt auf 18,9 Grad, Berlin auf 18,6 Grad und Hamburg auf 18 Grad. Leipzig meldet 17,2 Grad, München bleibt mit 15,7 Grad am kühlsten. Dort werden nur 13,3 Grad gefühlt.

Der Wind bleibt meist mäßig. Berlin erreicht 13,9 Kilometer pro Stunde und ist damit unter den aktuellen Messwerten am windigsten. In Leipzig sind es 9,0, in Frankfurt 8,7 und in Stuttgart sowie München jeweils 8,4 Kilometer pro Stunde. Hamburg kommt auf 7,6, Köln auf vergleichsweise ruhige 4,7 Kilometer pro Stunde. Wer heute also das Gefühl hat, der Herbst schiebe ein wenig an: In Berlin ist das zumindest messbar.

Für den restlichen Dienstag werden in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt Höchstwerte zwischen 18 und 19,6 Grad erwartet. Leipzig bleibt mit maximal 17,3 Grad etwas darunter, Stuttgart erreicht 19 Grad. München kommt auf 15,7 Grad. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt in den meisten Städten bei null Prozent; für Leipzig sind bis zu acht Prozent angegeben. Die nächtlichen Tiefstwerte bewegen sich zwischen 8,2 Grad in München und 12,5 Grad in Köln.

Am Mittwoch zeigt sich ein kleiner Westvorteil. Köln soll mit 21,7 Grad den höchsten Tageswert der Vorhersage erreichen, Stuttgart folgt mit 21,5 Grad. Frankfurt kommt auf 20,2 Grad, Berlin auf 19,4 Grad. Leipzig und München werden jeweils 18,5 Grad warm, Hamburg 17,7 Grad. Die Tiefstwerte reichen von 6,6 Grad in München bis 11,3 Grad in Köln. Für Hamburg werden 45 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit genannt, in Frankfurt 20 Prozent, während Köln bei zwei, Stuttgart bei acht und München bei null Prozent liegen. Berlin und Leipzig werden ebenfalls ohne Niederschlagswahrscheinlichkeit ausgewiesen.

Der Donnerstag sieht in mehreren Regionen deutlich wechselhafter aus. Für Berlin sind 16,4 Grad als Höchstwert und 38 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit vorhergesagt. Hamburg erreicht 15,8 Grad; dort liegt die Wahrscheinlichkeit bei 48 Prozent. In Leipzig werden 14 Grad und 58 Prozent angegeben, München kommt auf 15,2 Grad bei 60 Prozent. Die Wettercodes weisen für diese Städte auf Schauer hin. Der Regenschirm bekommt damit erstmals in diesem kleinen Bericht eine tragende Nebenrolle, auch wenn er vermutlich lieber Statist geblieben wäre.

Im Westen bleibt es milder: Köln soll am Donnerstag 19,8 Grad erreichen, Frankfurt 18,1 Grad und Stuttgart 17,7 Grad. Die Niederschlagswahrscheinlichkeiten liegen dort bei 24, 30 beziehungsweise 20 Prozent. Für alle drei Städte wird ein bedeckter Wettercharakter ausgewiesen. Die Tiefstwerte liegen am Donnerstag zwischen 9,2 Grad in Frankfurt und 14,9 Grad in Köln.

Unterm Strich beginnt die betrachtete Wetterphase trocken und ohne große Aufregung. Der Mittwoch bringt in Köln und Stuttgart noch Temperaturen über 21 Grad, während der Donnerstag vielerorts kühler und feuchter ausfällt. Eine amtliche Warnung lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten und wird hier auch nicht behauptet. Theo empfiehlt daher die solide Lösung: morgens nach draußen schauen, dann entscheiden. Das ist weniger spektakulär als eine Wetterdramaturgie mit Nebelmaschine, aber meistens ziemlich vernünftig.