Hallo. Rhonda hier. Bei einer Nachricht wie dieser zählt kein großes Drama, sondern eine saubere Trennung zwischen bestätigten Angaben, öffentlichen Aussagen und offenen Fragen.
Presley Gerber, der Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber, ist am 20. September 2026 im Alter von 27 Jahren gestorben. Nach Angaben von Page Six geschah der Tod in einer Rehabilitationseinrichtung in Los Angeles. TMZ berichtete, seine Eltern seien über einen Tod infolge einer Überdosis informiert worden; dem Bericht zufolge befand sich Presley in einem separaten Gebäude auf dem Gelände. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht veröffentlicht. Deshalb bleibt eine vermutete Überdosis zunächst genau das: eine Vermutung.
Presleys Familie bat um Privatsphäre. Cindy Crawford, Rande Gerber und Presleys Schwester Kaia Gerber erklärten gemeinsam, die Familie brauche diese während der „sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit“.
Seine öffentlichen Probleme hatten bereits Jahre zuvor begonnen. Im Dezember 2018 wurde Presley in Kalifornien wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen, nachdem er einen Feld-Nüchternheitstest nicht bestanden hatte. Der damals 19-Jährige plädierte auf „no contest“, also ohne ein Schuldeingeständnis. Das Gericht verhängte drei Jahre Bewährung, ein Programm gegen Alkohol am Steuer und zwei Tage gemeinnützige Arbeit.
Im Februar 2020 wurde Presley in einer Einrichtung für Drogentests gesehen. Zuvor hatte er ein Gesichtstattoo mit dem Wort „misunderstood“ vorgestellt. Öffentlich über seine Sucht sprach er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Im März 2023 gab er jedoch in dem Podcast „Studio 22“ Einblicke in psychische Belastungen, Depressionen und andere Probleme. Er sagte, er wolle aus seinen eigenen Fehlern lernen lassen, damit andere sie nicht wiederholen müssten. Außerdem berichtete er, häufig in Therapie zu sein.
2024 sprach Presley in Instagram Stories laut The List erstmals ausdrücklich über eine gegenwärtige, sehr starke Opioidabhängigkeit. Er schrieb, er nehme solche Substanzen seit Jahren mit Unterbrechungen und bereite sich auf eine Behandlung vor. Seine Offenheit begründete er damit, Verantwortung und Verbindlichkeit für die Situation schaffen zu wollen.
Später im selben Jahr begann Presley eine wöchentliche Instagram-Reihe mit dem Titel „Mental Health Mondays“. Die Beiträge behandelten unter anderem Scham und den Umgang mit Auslösern. Außerdem sprach er über verschiedene Medikamente, darunter Prozac, Adderall, Valium und Ambien. Die Reihe machte aus einem privaten Kampf keine einfache Erfolgsgeschichte. Sie zeigte vielmehr, wie kompliziert Presleys Umgang mit psychischer Gesundheit, Abhängigkeit und Behandlung offenbar war.
In einem inzwischen gelöschten Instagram-Video vom Dezember 2025 erklärte Presley, seit fünf Monaten keinen Alkohol getrunken zu haben. Er sprach ausführlich über Medikamente, die er nach eigenen Angaben einnahm, darunter Mittel gegen „night terrors“, Xanax gegen schwere Panikattacken, Buprenorphin und Ketamin. Presley sagte, er habe im Laufe der Zeit ungefähr 15 Psychiater gehabt. Von ihnen habe er häufig zahlreiche Medikamente und viel Spielraum für deren Einnahme erhalten; er selbst habe sich stattdessen mehr klare Anleitung gewünscht.
In demselben Video erklärte Presley, er habe zuletzt viele Formen von Verlust erlebt. Das sei keine Entschuldigung, aber ein Grund oder zumindest ein Teil des Grundes für seine damalige Lage. Er sprach auch von einer schwankenden Einnahme von Benzodiazepinen und davon, sich mit guten Einflüssen umgeben zu wollen.
Im März 2026 berichtete Presley über einen Aufenthalt in einer Wellnessklinik in Cancún, Mexiko. Dort nahm er Ibogaine, eine psychoaktive Substanz aus der Wurzelrinde des westafrikanischen Strauchs Tabernanthe iboga. Er schrieb, er habe sich dem gestellt, wovor er davongelaufen sei, und begonnen, zu sich selbst zurückzufinden. Zugleich deutete seine Wortwahl an, dass er hoffte, nicht erneut in die Klinik zurückkehren zu müssen. Familienmitglieder kommentierten den Beitrag und äußerten, wie stolz sie auf ihn seien.
Einen Monat vor Presleys Tod würdigte Kaia Gerber seine Bereitschaft, sich verletzlich zu zeigen. Im August 2026 sagte sie der Vogue, ihr Bruder sei für sie ein Vorbild darin, menschlich und offen mit seinen Schwierigkeiten umzugehen. Sie fügte hinzu, dass sich vor der Welt nur begrenzt etwas verbergen lasse.
Was genau zu Presleys Tod führte, ist nach den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt. Fest steht, dass er über mehrere Jahre öffentlich über psychische Probleme, Medikamente, Alkohol, Opioide und Behandlungsversuche gesprochen hatte. Alles Weitere muss auf die Ergebnisse offizieller Untersuchungen warten. Bei solchen Nachrichten ist Zurückhaltung keine Lücke im Bericht, sondern die korrekte Form der Genauigkeit.
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Presley Gerber: Jahre zwischen Suchtproblemen, Offenheit und Behandlung
Presley Gerber sprach wiederholt über psychische Belastungen, Opioidabhängigkeit und seine Versuche, nüchtern zu bleiben. Der Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber starb laut vorliegenden Berichten am 20. September 2026 in einer Rehabilitationseinrichtung in Los Angeles; die offizielle Todesursache ist bislang nicht bekannt.
